Maren in Mexiko

Mittwoch, September 28, 2005

Was krabbelt denn da?...

Und schon haben wir wieder Dienstag, eine Woche später.
Ich schätze, das wird jetzt Tradition, dass ich immer nur einen Blog pro Woche schaffe... aber immerhin besser als gar nicht. :)
Und ich hab ja ein bisschen Tierwelt versprochen, und die bekommt Ihr jetzt auch.

Ich spreche eigentlich nicht von den schönen und lieblichen Tieren die sich idyllisch ins Bild einfügen... obwohl wir die natürlich auch haben:















Also fangen wir mal ganz vorsichtig an. Der hier ist nämlich auch noch idyllisch und einigermaßen lieblich:




















Gegen die hier hab ich auch noch nix... obwohl sie immer ihre Löcher direkt neben meinem Strandtuch buddeln müssen & es dabei voll Sand schaufeln:


Und Geckos sind die einzigen willkommenen Mitbewohner in unserem Zimmer... denn sie sind niedlich & sie fressen Moskitos. Deswegen haben wir auch fast sowas wie eine Gecko-Farm inzwischen. Das einzig Unangenehme ist, dass sie überall kleine Häufchen hinterlassen & manchmal mitten in der Nacht ein vogelähnliches Gekreische von sich geben, das laut genug ist, um einen aus den Träumen zu reißen:


Und dieser daumennagelgroße Geselle ist auch immer noch ok, solange er nicht schlafend auf dem Badenzimmerfußboden hockt & man auf ihn drauftritt... (was leider ab und zu mal passiert):



Und der süße winzige Frosch ist eine gute Überleitung in Richtung Kröten. Diese unglückliche Kröte nämlich konnten wir letzte Woche direkt vor unserer Küche beim direkten Körperkontakt mit einer der giftigeren Schlangen hier beobachten:

und dementsprechend hab ich jetzt auch noch ein kleines Suchbild für Euch: Wer findet die Kröte im folgenden Bild?


Und wenn wir schon bei Reptilien sind, bleiben wir dort doch noch eine Weile. Dieses kleine Tierchen hier liegt den Bewohnern von Akumal ganz besonders am Herzen. Er ist angeblich männlich, das einzige Krokodil im Umkreis von 30 km und haust in Xal-Kul, einer Lagune gleich um die Ecke von hier. (Seit ich weiß, dass er dort lebt, geh ich da nicht mehr schnorcheln *g*):

Und auch wenn Schlangen & Krokodile irgendwie ein bisschen gruselig sein sollten, finde ich ihre Existenz hier bei weitem nicht so beunruhigend wie die des folgenden possierlichen Tierchens:
Tut mir leid, dass das Foto so schlechte Qualität ist... aber ich hab mich einfach nicht näher dran getraut. Denn diese Tarantel war lebendig und saß direkt am Eingang zu meinem Büro. Angeblich ein ganz besonders prachtvolles männliches Exemplar, mit dickem Fell und rotem Körper, ungefähr so groß wie ne Ratte (ich würd sagen sogar größer...) Bei diesen Tierchen stellen sich mir wirklich die Nackenhaare auf... und auch wenn sie die Größe eines kleinen Kätzchens haben und ebenso flauschig sind (und auch fast nicht giftig sind... man soll beim Biss nur doch lieber ins Krankenhaus, damit das gebissene Körperteil nicht abstirbt) und auch angeblich nicht höher als eineinhalb Meter springen können... ich kann mich einfach nicht dazu bringen, sie niedlich zu finden. :(


Ok, ich denke, das war erstmal genug. Die dicken Riesenkakerlaken, die hier in jeder Ecke (in der Kaffemaschine oder im Klo ebenso wie in der leeren Bierdose der letzten Nacht oder auch ab und zu im Kühlschrank) hausen, fand ich einfach nicht eines Fotos wert.

Ich wollte Euch eigentlich noch zum abkühlen und trösten ein paar Unterwasserweltgesellen-Fotos hier reinpacken, denn die sind meist wirklich schön... aber das mach ich im nächsten Blog (oder so).... denn inzwischen ist es 5 Uhr nachmittags & ich war heut büromäßig noch nicht so wirklich fleißig, das einzige, was ich bisher gemacht hab, war, eine hochpolitische Diskussion mit Stef am Telefon führen. Verrückt... wir sind inzwischen tatsächlich entweder in dem Alter oder in dem Zeitalter, indem wir über solche Themen sprechen. Wer hätte das je gedacht?

Nun gut, ich stell das hier jetzt noch schnell online & arbeite ein bisschen, bevors dunkel wird.
Bis zum nächsten mal, Ihr Lieben!

1 Comments:

At 12:27 AM, Anonymous Anonym said...

Liebe Maren!
Dein Kerftierphobie in allen Ehren, aber man kann auch mit Riesenkakerlaken interessante Fotos machen: Sprüh doch einfach ein halbes Dutzend von ihnen mit Leuchtfarbe ein und beobchte, was euer Institurshund von ihnen hält.
Im übrigen sieht eine Kakaerlakenfalle so aus: Ein großes Bierglas mit ganz wenig Bierrest am Boden und den Rand des Glases etwa zwei Daumen breit con innen mit Butter einschmieren. Am nächsten Morgen ist das Glas voll mit Kakerlaken, die Du dann an Deine tortugas verfüttern kannst.

 

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